Stolpersteine - Steine gegen das Vergessen.
Der "Pfad der Erinnerung" in Minden.



Wir bieten Gruppenführungen auf dem Pfad der Erinnerung an. Bitte rufen Sie bei Interesse einfach beim friwo-Treffpunkt an. Tel.: 0571-24 339. + + + Bitte, unterstützen Sie das Projekt mit Ihrer Spende! + + + Wir bieten Gruppenführungen auf dem Pfad der Erinnerung an. Bitte rufen Sie bei Interesse einfach beim friwo-Treffpunkt an. Tel.: 0571-24 339. + + + Bitte, unterstützen Sie das Projekt mit Ihrer Spende! + + + Wir bieten Gruppenführungen auf dem Pfad der Erinnerung an. Bitte rufen Sie bei Interesse einfach beim friwo-Treffpunkt an. Tel.: 0571-24 339. + + + Bitte, unterstützen Sie das Projekt mit Ihrer Spende! + + +

Die Aktionsgemeinschaft Friedenswoche Minden e.V. (friwo) hat im 60. Jahr nach der Befreiung vom nationalsozialistischen Terrorregime einen besonderen Beitrag zur Erinnerungsarbeit geleistet. Sie griff eine Idee des Kölner Künstlers Gunter Demnig auf, der 1994 begann, in den Straßen seiner Heimatstadt "Steine gegen das Vergessen" zu verlegen, symbolische Stolpersteine, die an frühere Nachbarn erinnern sollen, die als Juden, Sinti oder Roma, Euthanasieopfer, Homosexuelle, politisch oder religiös Verfolgte unter dem Naziregime verschleppt und ermordet wurden.

"Für mich war es wichtig, die Namen der Menschen, die ermordet wurden, dorthin zurück zu bringen, wo sie gewohnt haben", sagt Gunter Demnig über sein Projekt. Mehr als 9.000 Stolpersteine hat er bis Ende 2006 in über 160 deutschen und ausländischen Städten verlegt.

Die friwo will mit dieser Aktion die Namen und Schicksale der früheren Nachbarn aus Minden ins Gedächtnis zurückrufen, indem sie vor ihren damaligen Wohnungen die "Stolpersteine" verlegen lässt, die die Namen der Opfer, ihr Geburtsjahr, das Jahr ihrer Deportation und das Jahr und den Ort ihrer Ermordung nennen. Am Ende des Projekts, das auf mehrere Jahre angelegt ist, soll ein Pfad der Erinnerung und der Mahnung entstanden sein, ein begehbares Mahnmal.

Ideelle Unterstützung erfährt die friwo durch die Gesellschaft für christlich- jüdische Zusammenarbeit, durch die Jüdische Kultusgemeinde und nicht zuletzt durch die Stadt Minden. Wichtig ist uns, dass das Projekt als ein Zeichen bürgerschaftlichen Engagements ausschließlich über Spenden finanziert wird; es werden keinerlei öffentliche Mittel in Anspruch genommen.

Eine Arbeitsgruppe aus ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern arbeitet seit Anfang 2005 daran, die Namen, die früheren Wohnungen und die Schicksale der Opfer zu ermitteln. Am 21. Nov. 2005 hat Gunter Demnig die ersten Stolpersteine verlegt, am 6. Dezember 2006 zehn weitere. Mit diesen 18 Stolpersteinen ist der Anfang des "Pfades der Erinnerung" gemacht. Er wird weiter geführt.

Die Öffentlichkeit ist aufgerufen, dieses Projekt zu unterstützen:

  • durch die Nennung von Namen und früheren Wohnungen von Mindenerinnen und Mindenern, die unter dem Naziregime verschleppt und ermordet wurden;
  • durch Übernahme der Patenschaft für einen Stolperstein in Höhe von 95 €;
  • durch zweckgebundene Spenden zur Deckung der entstehenden Kosten.

  • (Die friwo stellt Spendenbescheinigungen aus)

Kontaktpersonen für das Projekt Stolpersteine sind:
  • Sabine Schulz, Tel. 0571 - 63 064
  • Hans Langescheid, Tel. 0571 - 29 309
Weitere Auskünfte bekommen Sie durch die
Aktionsgemeinschaft Friedenswoche Minden e.V., Alte Kirchstr. 1A, 32423 Minden
Tel. 0571 - 24 339 oder per E-Mail: friwo

Spenden oder Geld für Patenschaften erbitten wir auf folgendes Konto:
Friedenswoche Minden,
Konto-Nr. 89 400 725
Sparkasse Minden-Lübbecke, BLZ 490 501 01,
Stichwort "Stolpersteine"

Letzte Aktualisierung: 22. März 2010


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